DER_SEV Unfälle

Löhne/Westfalen, 02.10.2007
Bei einem Einsatz gegen einen mit Messern bewaffneten Täter erlitt ein SEK Beamter aus Bielefeld erhebliche Stich- und Schnittverletzungen.
Brandenburg, 20.04.07
Bei einem SEK-Einsatz im brandenburgischen Waßmannsdorf sind zwei Polizisten verletzt worden. Der Sportschütze beging anschließend Selbstmord. Ein erster Versuch, das Gebäude zu stürmen, endete in einer wilden Schießerei. Nachdem erste Verhandlungen mit dem Sportschützen gescheitert waren, entschlossen sich die Beamten zum Zugriff. Doch schnell eskalierte die Situation: Der Mann eröffnete das Feuer; einer der beiden dabei verletzten SEK-Beamten erlitt einen Gesichtsdurchschuss, Lebensgefahr soll jedoch nicht bestehen. Der andere Polizist wurde von einem Schuss gestreift.
Bagdad, 07.04.2004
In Zusammenhang mit dem Schutz der Deutschen Botschaft in Bagdad wurden am 07.04.2004 auf der Fahrt von Amman nach Bagdad zwei Beamte der GSG9 in einem Hinterhalt nahe Fallúja getötet.
Magdeburg, 05.03.2004
Am 05.03.2004 wurde ein Angehöriger des MEK/LKA Sachsen-Anhalt im Rahmen eines Einsatzes schwer verletzt.
Als in Halberstadt drei wegen Einbruchs und KFZ-Diebstahls einschlägig vorbestrafte Tatverdächtige festgenommen werden sollten, entzogen sich die Täter dem Zugriff der Polizei. Dabei wurde ein MEK-Beamter von den Tätern mit einem Geländewagen VW-Touareg (offensichtlich bewusst und gewollt) überfahren, um so die Flucht zu ermöglichen. Der Kollege erlitt dabei ein Schädel-Hirn-Trauma sowie zahlreiche Abschürfungen und Prellungen, Lebensgefahr besteht nicht.
Köln, 03.02.2004
Alexander S. ist am Abend des 3. Februars an einer Schussverletzung verstorben, die er sich im Rahmen eines Einsatztrainings des Kölner Spezialeinsatzkommandos zugezogen hatte. Er war verheiratet und hatte eine dreijährige Tochter.
Berlin, 27.04.2003
Bei einem Einsatz des Berliner SEK am 23.04.2003 wurde der 37 jährige Polizeikommissar Roland K. durch den Schuss eines Täters lebensgefährlich am Kopf verletzt. Nach dem Einsatz medizinischer Mittel verstarb der Berliner Kollege am 27.04.2003 im Krankenhaus. Roland K. hinterlässt seine Lebensgefährtin und die gemeinsame, erst neun Monate alte Tochter.
Leipzig, 21.05.2001
Am 21.05.2001 kam es bei einer Abseilübung die zur Vorbereitung einer entsprechenden Abseilvorführung durchgeführt wurde zu einem Unfall. Ein Kollege des SEK Leipzig fiel aus einer Höhe von etwa 20 Meter nahezu ungebremst zu Boden. Durch diesen Absturz erlitt er eine Fraktur des fünften Halswirbelkörpers, eine damit verbundene Schädigung des Rückenmarks in dieser Höhe und dadurch bedingt eine entsprechende inkomplette Lähmung.
München 1996
Geiselnahme in einer Bank. Der Leiter der Verhandlungsgruppe wird als Geisel genommen. Ein Täter wird durch das SEK erschossen.
Großraum Düsseldorf, März 1995
Observation eines Rauschgiftringes. Ein MEK-Beamte und seine Kollegin erleiden bei einem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Die junge Frau stirbt. Der MEK-Angehörige scheidet aus dem Dienst aus.
Köln, April 1989
SEK-Beamter stürzt beim Abseiltraining ab. Die Folge ist Querschnittslähmung. Er wird in den Ruhestand versetzt.
Wackersdorf, Mai 1986
Schwere Ausschreitungen von Autonomen. Ein SEK-Beamter erleidet irreperable Verletzungen an der Wirbelsäule. Er schiedet aus dem aktiven Beamtenverhältniss.
Bayern, April 1982
Versuch der Festnahme eines Bankräubers. Ein Schusswechsel findet statt. Ein SEK-Beamter wird schwer verletzt. Er verstirbt im Mai 1982 aufgrund der Verletzungen. Er hinterlässt eine Ehefrau und einen 10-jährigen Sohn.

